Nicht ohne meinen Kaffee :-)

Ich war ja eigentlich immer schon eine ziemliche Kaffeetante. Meine Tage beginnen grundsätzlich mit einem wunderbar duftenden, frischen Kaffee. Und jeden Morgen freue ich mich drauf.

Vor einigen Jahren habe ich mir das Kaffeetrinken aber mal ganz abgewöhnt. Ich hatte es mir allerdings viel einfacher vorgestellt, als es war, zumal ich mich ja immer damit gebrüstet hatte, keine Süchte zu haben. An Kaffee denkt man ja bei Sucht eher weniger.

In meiner ersten kaffeelosen Woche ist mir dann aufgefallen, dass Kaffee ganz offensichtlich doch ein Suchtmittel ist. Bei mir waren die Entzugserscheinungen Kopfschmerzen, schlechte Laune und depressive Verstimmungen. Es war also eine ziemlich üble Woche, in der ich mich wirklich ohne Übertreibung regelrecht nur noch durchs Leben geschleppt habe. Nach ca. einer Woche war dann alles wieder im Lot und ich natürlich stolz drauf, durchgehalten zu haben. Aber ein bisschen war ich dann doch schockiert, dass ich nie zuvor davon gehört hatte, dass Kaffee richtig körperlich süchtig machen kann, sodass man sich richtig krank fühlt. Erst nach längerem Googeln habe ich herausgefunden, dass diese körperlichen Entzugserscheinungen anscheinend ganz normal sind.

Kaffee

Nach einigen Monaten ohne Kaffee habe ich aber doch wieder angefangen damit und bin auch nicht unglücklich drüber. Dann hab ich halt doch ein Laster, bin ja auch nur ein Mensch. Dieses Thema nur mal so nebenbei. Immerhin gibt es bei mir keine Transkription ohne Kaffee … :-).

Ihre Tippmamsell Maria Haslinger

Das „unverbindliche“ Angebot

Ich lese immer wieder von der Unterbreitung „unverbindlicher“ Angebote. Auch ich bekomme immer wieder die explizite Anfrage nach einem „unverbindlichen“ Angebot. Mir ist aber nicht recht klar, was damit gemeint ist.

  1. Ist der angebotene Preis für den Anbieter unverbindlich? Soll damit also ausgedrückt werden, dass sich der Preis nach Auftragsvergabe noch ändern kann, falls der Arbeitsaufwand doch größer ist, als erwartet?
  2. Ist das Angebot für den Kunden unverbindlich? Also soll es ein kostenloses Angebot sein, welches nicht zwingend zu einem Auftrag führen muss?

Da ich nun aber beim besten Willen nicht weiß, was damit gemeint ist und ich in meiner Kommunikation grundsätzlich verbindlich sein möchte, kann ich nur verbindliche Angebote abgeben. Meine Kunden wissen also immer schon ganz genau im Vorhinein, welche Kosten auf sie zukommen, wenn sie mich beauftragen.

Vielleicht lass ich jetzt aber besser dieses Thema. Irgendwie scheint sich im Moment bei mir im Kopf etwas zu verknoten.

Oder kennt sich da draußen jemand mit dem Thema „Unverbindliches Angebot“ aus? Gerne lerne ich dazu.

Das war es wieder mal aus dem Leben Ihrer ziemlich ratlosen Tippmamsell Maria Haslinger, die beim besten Willen nur „verbindliche“ Preise abgeben kann ;-).

Der schönste Job der Welt – jedenfalls für mich

Das Schöne für mich an meinem Online-Schreibservice ist,

  • dass ich durch meine Arbeit mit sehr vielen unterschiedlichen, interessanten Themen in Berührung komme,
  • dass dadurch meine Arbeit nie langweilig wird,
  • dass ich nur noch für nette Leute arbeite,
  • dass ich mich im Sommer in den Garten setzen und dort arbeiten kann,
  • dass ich freie Zeiteinteilung habe,
  • dass ich mich auch mal gegen einen Auftrag entscheiden kann, wenn mir der Auftraggeber irgendwie suspekt ist,
  • dass ich mich mitten am Tag ausruhen kann, wenn mich die Müdigkeit übermannt,
  • dass ich die Länge meiner Arbeitstage selbst bestimmen kann,
  • dass ich selbst entscheiden kann, zu welchem Preis ich meine Arbeit anbiete,
  • dass ich keine Zeit mehr an irgendeiner Arbeitsstelle vergeuden muss, obwohl grade wenig zu tun ist,
  • dass ich so zurückgezogen arbeiten und leben kann,
  • dass ich wenig Investitionskosten habe,
  • und nicht zuletzt, dass ich so viel positives Feedback von meinen Kunden all die Jahre bekommen habe, wie nie zuvor in meinem Arbeitsleben. Was kann es Schöneres geben.

Ja, es ist schön, so zu arbeiten und zu leben, und ich bin dankbar dafür, dass ich so leben darf … :-). Es war nicht immer so, weshalb ich es umso mehr schätze.

Ihre ziemlich zufriedene Tippmamsell Maria Haslinger

Mein neuer Freund heißt Birkenporling

Wenn man so zurückgezogen und alleine vor sich hinarbeitet wie ich, kann es schon manchmal schwer werden, gegen Müdigkeit anzukämpfen.

Immerhin sind Adrenalinschübe, wie man sie manchmal im „normalen Arbeitsleben hat, praktisch nicht existent. Da gibt es keinen Anschiss vom Chef. Da gibt es keine übelgelaunten oder gar mobbenden Kollegen.

Nein, bei mir läuft das Leben in recht ruhigen, geordneten – ja, ich würde sagen, sogar harmonischen Bahnen. Und da ich immer sehr drauf bedacht bin, meine lieben Kunden glücklich zu halten, gibt es auch keine bösen Anrufe oder ärgerlichen Mails.

Das hat nur einen Nachteil. Wenn ich müde werde, dann werde ich müde, weil ja nichts Negatives mein Blut in Wallung bringt :-).

Jetzt hab ich aber im Birkenporling einen neuen Kameraden im Kampf gegen die Müdigkeit entdeckt. Ich hole diesen Pilz aus dem Wald. Dort wächst er auf den Stämmen von sterbenden oder bereits abgestorbenen Birken. Das ist top Bioqualität zum Nulltarif. Man kann sich getrockneten Birkenporling natürlich auch kaufen – zum stolzen Preis von ca. 10 Euro für 50 g.

Ich koche einen Sud damit, welcher ziemlich bitter schmeckt, aber echt gut tut … :-), richtig vitalisierend eben. Je bitterer, desto besser, finde ich. Bei mir hilft er gut, Müdigkeit erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ein bis zwei Tassen am Tag reichen bei mir völlig aus.

Auch sonst soll er sehr gesund sein. Am besten mal zusammen mit Mr. Google im Internet danach suchen … :-).

Dies der kleine Geheimtipp Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

Und hier geschnittene und danach getrocknete Stücke – ca. 30 Minuten geköchelt, und schon ist der „Energy Drink“ aus dem Wald fertig.

Birkenporling1

Wo ist meine Mail?

Vor ein paar Tagen hatte ich eine E-Mailanfrage aus der Schweiz, welche ich aber erst einen Tag später nur durch Zufall auf meinem Kindle entdeckte.

Keine Spur davon in meinem Outlook – weder unter „Eingang“ noch „Spam“ oder sonst wo.

Für den Fall, dass es bei Outlook mal technische Probleme gibt, habe ich parallel zu Outlook auch noch Mozilla Thunderbird installiert – sozusagen als Rückversicherung. Aber auch dort ist diese Anfrage nicht eingegangen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon jemals so einen Fall hatte.

Soviel zu den Fallstricken einer Online-Dienstleisterin :-). Die Technik ist manchmal (jedenfalls für mich) eine unergründliche Angelegenheit.

Weiß jemand, woran das liegen könnte?

Aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

Die Flaute …

Gelegentliche Auftragsflauten kommen natürlich auch vor und müssen durchgestanden werden, ohne gleich in Panik zu verfallen. Es kann durchaus mal passieren, dass auftragstechnisch einfach einige Wochen gar nichts passiert. Da hilft dann nur Ruhe bewahren und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. So ein kleiner Blog zum Beispiel ist in solchen Zeiten eine ganz gute Sache … :-).

Aber da fallen mir noch einige andere Dinge ein, wie zum Beispiel Waldspaziergänge, Fahrradtouren, mal einen kleinen Ausflug zur Ostsee, Gartenarbeit oder auch nur ein Schläfchen in der Hängematte. Ja, das Leben kann auch ohne Auftrag ziemlich schön sein … :-). Immerhin habe ich mir vorgenommen, zu arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Das bisschen Lebenszeit ist einfach zu kurz, um es zu verschwenden.

Wenn es mir aber gar zu ruhig wird, und zumindest auch meine Fixkosten bezahlt werden müssen, aktiviere ich schon auch mal Google-Adwords. Das ist die einzige Werbemaßnahme, welche ich jemals angewendet habe und die sich auch wirklich ausgezahlt hat. Das Schöne daran ist, dass man diese Werbung jederzeit pausieren kann, wenn die Aufträge wieder reinkommen.

Auftragsflaute

Besonders am Anfang, wenn man als Online-Dienstleister noch völlig unbekannt ist und die eigene Internetseite gerade erst online ist, hilft Google-Adwords ungemein. Wie sonst auch sollte man im World Wide Web gefunden werden. Die Konkurrenz schläft nicht.

Dies wieder mal aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

Mal eben weggenickt …

Ich weiß ja nicht, ob es anderen Leuten auch schon passiert ist. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter. Mit über 50 ist man ja auch nicht mehr ganz taufrisch. Aber mir ist es tatsächlich schon passiert, dass ich beim Abtippen eingeschlafen bin. Natürlich sind das nur minimale Sekundennickerchen. Das passiert gerne mal am Nachmittag und wird wohl im Allgemeinen als Suppenkoma bezeichnet.

Dass so ein Zustand ziemlich hinderlich für effektives und konzentriertes Arbeiten ist, versteht sich von selbst, ganz zu schweigen von der von mir angestrebten gleichbleibenden Qualität meiner Arbeit.

Ab und zu bleibt mir dann wirklich nichts anderes übrig, als dass ich mich mal für eine halbe Stunde aufs Ohr lege 🙂 Ja, ja – das Leben kann so richtig schwer sein … 🙂

Das war es wieder mal aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger