Tippen, tippen – schnell, schnell, schnell …

Wenn ich mit jemandem über meinen Schreib- und Transkriptionsservice Tippmamsell ins Gespräch komme, wird mir meist entgegnet, dass ich doch dann wohl sehr schnell tippen können müsse.

Es stimmt zwar, dass ich nicht gerade wie eine Schnecke auf der Tastatur unterwegs bin, aber – und jetzt kommt eigentlich das Wichtigste – beim Übertragen einer Tonaufnahme in die Textform kommt es hauptsächlich darauf an, das Gesprochene zu verstehen. Ich kann also nur so schnell tippen, wie ich verstehe. Sehr häufig verstehe ich allerdings viel langsamer, als ich tippen kann.

tippen, tippen

Stolpersteine bei der richtigen Wahrnehmung von gesprochener Sprache können – abgesehen von Mangel an meinem Gehirnschmalz – eine undeutliche Aussprache, durcheinandersprechende Gesprächsteilnehmer, schlechte Akustik im Raum oder eine generell schlechte Aufnahmequalität bis hin zu einem schwer verständlichen Dialekt sein. Da denke ich gerade an ein paar Aufträge aus der Schweiz mit sehr viel wunderschönem Schwyzerdütsch. Aber schön war es trotzdem … 🙂

Eine weitere Herausforderung sind Eigennamen und je nach Thema das oft sehr spezifische Fachvokabular. Mr. Google ist mir dabei mein treuester Helfer, egal, um welches Thema es geht.

Nur beim Bereich Medizin habe ich mittlerweile kapituliert, nachdem mich einige Kunden aus dem medizinischen Bereich zur Verzweiflung brachten, mit unendlichen Aneinanderreihungen von lateinischen Fachausdrücken und Medikamentennamen – und das natürlich zum regulären Preis ohne Aufschlag. Aber das war eigentlich mein eigener Fehler. Wer also einen medizinischen Schreibservice sucht, der ist bei mir garantiert an der falschen Stelle. Und einen Aufschlag für eine potenziell fehlerbehaftete Transkription zu verlangen, bei welcher der Kunde noch sehr viel nachbessern muss, das bringe ich beim besten Willen nicht übers Herz.

Dies wieder mal aus dem Nähkästchen der Tippmamsell.

Maria Haslinger