Zufriedene Kunden …

… machen mich glücklich.

Vielleicht finden das jetzt manche irgendwie abgedroschen oder so, aber ganz ehrlich – so ist es bei mir.

So froh ich auch bin, wenn meine Kunden pünktlich bezahlen – na ja, auch ich muss von was leben – muss ich doch gestehen, dass ich mich über ein positives Feedback fast noch mehr freue.

An dieser Stelle wird mir jetzt ganz warm ums Herz, wenn ich an meine Kunden denke … 🙂

Die Tippmamsell Maria Haslinger wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

 

Das „unverbindliche“ Angebot

Ich lese immer wieder von der Unterbreitung „unverbindlicher“ Angebote. Auch ich bekomme immer wieder die explizite Anfrage nach einem „unverbindlichen“ Angebot. Mir ist aber nicht recht klar, was damit gemeint ist.

  1. Ist der angebotene Preis für den Anbieter unverbindlich? Soll damit also ausgedrückt werden, dass sich der Preis nach Auftragsvergabe noch ändern kann, falls der Arbeitsaufwand doch größer ist, als erwartet?
  2. Ist das Angebot für den Kunden unverbindlich? Also soll es ein kostenloses Angebot sein, welches nicht zwingend zu einem Auftrag führen muss?

Da ich nun aber beim besten Willen nicht weiß, was damit gemeint ist und ich in meiner Kommunikation grundsätzlich verbindlich sein möchte, kann ich nur verbindliche Angebote abgeben. Meine Kunden wissen also immer schon ganz genau im Vorhinein, welche Kosten auf sie zukommen, wenn sie mich beauftragen.

Vielleicht lass ich jetzt aber besser dieses Thema. Irgendwie scheint sich im Moment bei mir im Kopf etwas zu verknoten.

Oder kennt sich da draußen jemand mit dem Thema „Unverbindliches Angebot“ aus? Gerne lerne ich dazu.

Das war es wieder mal aus dem Leben Ihrer ziemlich ratlosen Tippmamsell Maria Haslinger, die beim besten Willen nur „verbindliche“ Preise abgeben kann ;-).

Tippen kann jeder …

Und weil es jeder kann, machen es auch so viele. Und weil es so viele machen, gibt es auch so viele unterschiedliche Preise. Manchmal sind die Preise extrem niedrig und manchmal erstaunlich hoch.

Wie die meist sehr niedrigen Preise zustande kommen, ist mir natürlich klar. Da sind Schreibkräfte in Indien, in Südafrika und in sonstigen Billiglohnländern am Werk. Dank des World Wide Web ist das heutzutage alles kein Problem mehr. Sogar in Deutschland verdienen die Schreibkräfte der großen Transkriptionsdienstleister oft gerade mal 5 Euro pro Stunde – brutto natürlich. Soweit hab ich das ja verstanden.

Aber wie geht es an, dass man immer wieder liest, dass Germanisten, Linguisten, Texter, Ingenieure und Naturwissenschaftler anscheinend nichts Besseres mit ihren Studienabschlüssen im Sinn haben, als eine Tätigkeit zu verrichten, deren Stundenlohn oft weit unter dem Mindestlohn liegt?

Und wie überleben die ebenfalls vorhandenen relativ hochpreisigen Schreibbüros bei einer solchen Konkurrenz? Was können solche Premiumanbieter besser?

Fragen über Fragen zu einer Sache, die jeder kann. Oder ist die Lösung viel einfacher, und ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Gedanken Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

Die Flaute …

Gelegentliche Auftragsflauten kommen natürlich auch vor und müssen durchgestanden werden, ohne gleich in Panik zu verfallen. Es kann durchaus mal passieren, dass auftragstechnisch einfach einige Wochen gar nichts passiert. Da hilft dann nur Ruhe bewahren und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. So ein kleiner Blog zum Beispiel ist in solchen Zeiten eine ganz gute Sache … :-).

Aber da fallen mir noch einige andere Dinge ein, wie zum Beispiel Waldspaziergänge, Fahrradtouren, mal einen kleinen Ausflug zur Ostsee, Gartenarbeit oder auch nur ein Schläfchen in der Hängematte. Ja, das Leben kann auch ohne Auftrag ziemlich schön sein … :-). Immerhin habe ich mir vorgenommen, zu arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Das bisschen Lebenszeit ist einfach zu kurz, um es zu verschwenden.

Wenn es mir aber gar zu ruhig wird, und zumindest auch meine Fixkosten bezahlt werden müssen, aktiviere ich schon auch mal Google-Adwords. Das ist die einzige Werbemaßnahme, welche ich jemals angewendet habe und die sich auch wirklich ausgezahlt hat. Das Schöne daran ist, dass man diese Werbung jederzeit pausieren kann, wenn die Aufträge wieder reinkommen.

Auftragsflaute

Besonders am Anfang, wenn man als Online-Dienstleister noch völlig unbekannt ist und die eigene Internetseite gerade erst online ist, hilft Google-Adwords ungemein. Wie sonst auch sollte man im World Wide Web gefunden werden. Die Konkurrenz schläft nicht.

Dies wieder mal aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

Leidige Cookie-Hinweise

Seit geraumer Zeit stolpere ich beim Surfen im Internet ständig auf diese Cookie-Hinweise, welche man akzeptieren muss, um auf der Seite weiterlesen zu können. Ich finde das ziemlich nervig.

Trotzdem ist mit rechtlichen Dingen ja nicht zu spaßen, weshalb ich lange mit mir gerungen habe, ob meine Internetseite nicht auch unbedingt solch einen Cookie-Hinweis braucht – ohne genau zu wissen, um was es da geht

Ich habe dann folgende Infos gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=b-MHaAuvyyc und https://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdSense#Richtlinien.

Da ich kein AdSense-Marketing nutze – also keine externen Werbeeinblendungen durch Google auf der Tippmamsell-Internetseite eingeblendet werden – trifft diese Regelung glücklicherweise nicht auf mich zu … :-).

Vielleicht ist diese Information auch noch für andere Websitebetreiber interessant.

Ihre Tippmamsell Maria Haslinger

 

Arbeitskapazität

Besonders am Anfang meiner Tippmamsell-Tätigkeit hatte ich immer Angst, auch mal einen Auftrag nicht anzunehmen, da ich nie wusste, wann der nächste kommen würde. Ich konnte zwar trotzdem immer meine Liefertermine halten, aber der Versuch, möglichst alle Aufträge zu übernehmen, führte dann manchmal schon zu fast unerträglich langen Arbeitstagen und sehr kurzen Nächten. Gerade beim Transkribieren müssen auch mal Pausen eingelegt werden, um eine konstante Qualität halten zu können. Da ist es nicht gerade hilfreich, wenn einem irgendwann beim Tippen die Augen zufallen. Ja, das ist mir auch schon passiert. 🙂

Ich musste also notgedrungen lernen, auch mal einen Auftrag nicht anzunehmen. Besonders bei meinen Stammkunden versuche ich dies natürlich unter allen Umständen zu vermeiden. Aber besser mal eine Sache ablehnen, als den Kunden mit zu langen Wartezeiten enttäuschen zu müssen, zumal ich mir von Anfang an geschworen habe, immer alle Liefertermine peinlichst genau einzuhalten, egal ob es sich um einen Stammkunden oder einen Neukunden handelt.

Ihre Tippmamsell Maria Haslinger

Vertrauen gegen Vertrauen – geht das?

Als ich im Jahre 2009 mit meinem Onlineschreibservice Tippmamsell begann, hatte ich die ernsthafte und natürlich nicht unberechtigte Befürchtung, ständig meinem Geld hinterherrennen zu müssen. Besonders in Internetforen und auch Büchern zum Thema Existenzgründung wurde immer wieder erwähnt, dass der eine oder andere Freiberufler recht bald frustriert seine Selbstständigkeit aufgegeben hätte, weil häufig die Rechnungen nicht bezahlt worden seien.

Ich hatte damals sogar ernsthaft überlegt, bei Neukunden erst mal nur gegen Vorauskasse zu liefern. Theoretisch wäre dies gerade bei Audiotranskriptionen aufgrund der Abrechnung nach Audiominute durchaus machbar. Ob es zum jetzigen Zeitpunkt am Markt durchzusetzen ist, bezweifle ich allerdings.

Ich hatte also trotz aller Freude über meinen ersten Transkriptionsauftrag ziemlich wacklige Knie bei dem Gedanken daran, nach einer recht mühsamen mehrwöchigen Arbeit mit sehr langen Arbeitstagen vielleicht überhaupt kein Geld zu sehen. Oft musste ich bewusst diese Sorgen verdrängen.

Zu meiner Überraschung und großen Freude ging bei diesem Erstauftrag alles gut. Der Kunde war sogar sehr zufrieden mit meiner Arbeit, und die Bezahlung erfolgte wider Erwarten ausgesprochen schnell.

Trotzdem habe ich fest damit gerechnet, dass ich irgendwann mal – vermutlich eher früher als später – auflaufen würde, dass mir irgendjemand die Zahlung verweigern und vielleicht sogar in der Anonymität der Internetwelt unauffindbar sein würde. Natürlich habe ich mir schon damals genau überlegt, was zu tun ist, um an mein Geld zu kommen. Ich hatte mir regelrecht so eine Art „Geldeintreibungsplan“ zurechtgelegt. Nur so konnte ich meine immer wieder im Hinterkopf aufflackernde Sorge über nicht bezahlte Rechnungen einigermaßen unterdrücken.

Nach nun etwa 6 1/2 Jahren Bestehen von Tippmamsell muss ich allerdings endlich mal loswerden, dass bisher wirklich jeder meiner Kunden bezahlt hat. Ja, keiner meiner Kunden hat mich im Stich gelassen. Auch Zahlungserinnerungen musste ich nur wenige Male versenden.

Ich kann und möchte deshalb jedem, der sich mit dem Gedanken trägt, sich selbstständig zu machen, von ganzem Herzen Mut machen, sich nicht zu viele Sorgen zu machen, sondern auch ruhig mit einer gewissen optimistischen Blauäugigkeit zu beginnen.

Vielleicht hatte ich bisher einfach nur das Glück, ausschließlich von netten, ehrlichen Kunden beauftragt worden zu sein. Anders kann ich mir das jedenfalls im Moment nicht erklären.

Gerne gebe ich mich auch dem Gedanken hin, dass letztendlich das Prinzip „Vertrauen gegen Vertrauen“ unter uns Menschen doch noch funktioniert. Es gibt eben doch nicht nur Gauner da draußen 🙂

Nicht zuletzt bringen mir meine Kunden ebenfalls Vertrauen entgegen. Mit der Auftragsvergabe vertrauen sie mir, dass ich die Arbeit, die sie mir „anvertraut“ haben, so gut wie möglich mache, dass ich absolut verschwiegen bin und nicht zuletzt, dass ich immer pünktlich liefere. Da ist es vielleicht auch nur recht und billig und einfach nur logisch, dass ich meinen Kunden das gleiche Vertrauen entgegenbringe.

Dies die heutigen Gedanken Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger