Nicht ohne meinen Kaffee :-)

Ich war ja eigentlich immer schon eine ziemliche Kaffeetante. Meine Tage beginnen grundsätzlich mit einem wunderbar duftenden, frischen Kaffee. Und jeden Morgen freue ich mich drauf.

Vor einigen Jahren habe ich mir das Kaffeetrinken aber mal ganz abgewöhnt. Ich hatte es mir allerdings viel einfacher vorgestellt, als es war, zumal ich mich ja immer damit gebrüstet hatte, keine Süchte zu haben. An Kaffee denkt man ja bei Sucht eher weniger.

In meiner ersten kaffeelosen Woche ist mir dann aufgefallen, dass Kaffee ganz offensichtlich doch ein Suchtmittel ist. Bei mir waren die Entzugserscheinungen Kopfschmerzen, schlechte Laune und depressive Verstimmungen. Es war also eine ziemlich üble Woche, in der ich mich wirklich ohne Übertreibung regelrecht nur noch durchs Leben geschleppt habe. Nach ca. einer Woche war dann alles wieder im Lot und ich natürlich stolz drauf, durchgehalten zu haben. Aber ein bisschen war ich dann doch schockiert, dass ich nie zuvor davon gehört hatte, dass Kaffee richtig körperlich süchtig machen kann, sodass man sich richtig krank fühlt. Erst nach längerem Googeln habe ich herausgefunden, dass diese körperlichen Entzugserscheinungen anscheinend ganz normal sind.

Kaffee

Nach einigen Monaten ohne Kaffee habe ich aber doch wieder angefangen damit und bin auch nicht unglücklich drüber. Dann hab ich halt doch ein Laster, bin ja auch nur ein Mensch. Dieses Thema nur mal so nebenbei. Immerhin gibt es bei mir keine Transkription ohne Kaffee … :-).

Ihre Tippmamsell Maria Haslinger

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