Ohne Mr. Google geht nix …

Ganz ehrlich – ich weiß nicht, wie die Transkripteusen der Vorinternetzeit zurechtkamen, als es noch nicht Google gab. Bei mir ist Mr. Google jedenfalls ein immer präsenter, freundlicher und kompetenter Partner, wenn es um Eigennamen, Fachausdrücke und sonstige themenspezifische Besonderheiten geht.

Google-bunt

Und glauben Sie mir – es gab bisher noch nicht eine einzige Transkription, bei der ich nicht Mr. Google fragen musste.

Dies wieder mal aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

 

Wo ist meine Mail?

Vor ein paar Tagen hatte ich eine E-Mailanfrage aus der Schweiz, welche ich aber erst einen Tag später nur durch Zufall auf meinem Kindle entdeckte.

Keine Spur davon in meinem Outlook – weder unter „Eingang“ noch „Spam“ oder sonst wo.

Für den Fall, dass es bei Outlook mal technische Probleme gibt, habe ich parallel zu Outlook auch noch Mozilla Thunderbird installiert – sozusagen als Rückversicherung. Aber auch dort ist diese Anfrage nicht eingegangen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon jemals so einen Fall hatte.

Soviel zu den Fallstricken einer Online-Dienstleisterin :-). Die Technik ist manchmal (jedenfalls für mich) eine unergründliche Angelegenheit.

Weiß jemand, woran das liegen könnte?

Aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

Tippen kann jeder …

Und weil es jeder kann, machen es auch so viele. Und weil es so viele machen, gibt es auch so viele unterschiedliche Preise. Manchmal sind die Preise extrem niedrig und manchmal erstaunlich hoch.

Wie die meist sehr niedrigen Preise zustande kommen, ist mir natürlich klar. Da sind Schreibkräfte in Indien, in Südafrika und in sonstigen Billiglohnländern am Werk. Dank des World Wide Web ist das heutzutage alles kein Problem mehr. Sogar in Deutschland verdienen die Schreibkräfte der großen Transkriptionsdienstleister oft gerade mal 5 Euro pro Stunde – brutto natürlich. Soweit hab ich das ja verstanden.

Aber wie geht es an, dass man immer wieder liest, dass Germanisten, Linguisten, Texter, Ingenieure und Naturwissenschaftler anscheinend nichts Besseres mit ihren Studienabschlüssen im Sinn haben, als eine Tätigkeit zu verrichten, deren Stundenlohn oft weit unter dem Mindestlohn liegt?

Und wie überleben die ebenfalls vorhandenen relativ hochpreisigen Schreibbüros bei einer solchen Konkurrenz? Was können solche Premiumanbieter besser?

Fragen über Fragen zu einer Sache, die jeder kann. Oder ist die Lösung viel einfacher, und ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Gedanken Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger

 

Die Flaute …

Gelegentliche Auftragsflauten kommen natürlich auch vor und müssen durchgestanden werden, ohne gleich in Panik zu verfallen. Es kann durchaus mal passieren, dass auftragstechnisch einfach einige Wochen gar nichts passiert. Da hilft dann nur Ruhe bewahren und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. So ein kleiner Blog zum Beispiel ist in solchen Zeiten eine ganz gute Sache … :-).

Aber da fallen mir noch einige andere Dinge ein, wie zum Beispiel Waldspaziergänge, Fahrradtouren, mal einen kleinen Ausflug zur Ostsee, Gartenarbeit oder auch nur ein Schläfchen in der Hängematte. Ja, das Leben kann auch ohne Auftrag ziemlich schön sein … :-). Immerhin habe ich mir vorgenommen, zu arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Das bisschen Lebenszeit ist einfach zu kurz, um es zu verschwenden.

Wenn es mir aber gar zu ruhig wird, und zumindest auch meine Fixkosten bezahlt werden müssen, aktiviere ich schon auch mal Google-Adwords. Das ist die einzige Werbemaßnahme, welche ich jemals angewendet habe und die sich auch wirklich ausgezahlt hat. Das Schöne daran ist, dass man diese Werbung jederzeit pausieren kann, wenn die Aufträge wieder reinkommen.

Auftragsflaute

Besonders am Anfang, wenn man als Online-Dienstleister noch völlig unbekannt ist und die eigene Internetseite gerade erst online ist, hilft Google-Adwords ungemein. Wie sonst auch sollte man im World Wide Web gefunden werden. Die Konkurrenz schläft nicht.

Dies wieder mal aus dem Nähkästchen Ihrer Tippmamsell Maria Haslinger